Wie du fürs Examen lernst und trotzdem glücklich und motiviert bleibst

Teil 1

Das Problem kennt jeder. Selbst wenn das Semester noch so entspannt ist, am Ende kommt sie immer, die Klausuren- und Hausarbeitenphase. Diese Zeit beinhaltet dann alles von anfänglicher Übermotivation über absolute null-Bock-Phasen mit Schoko Fressattacken, die irgendwann im verzweifelten Heulen enden, bis hin zu einem letzten Zusammenreißen für den Endspurt.
Und egal was man sich am Anfang vornimmt, es endet doch immer damit.

Bei mir ist es auch von mal zu mal anders, wie ich mich besser motivieren kann, aber im Grunde genommen sind meine Tricks mittlerweile folgende:

  • Auch wenn man es eigentlich nicht mehr hören will und es einem vielleicht übertrieben oder unnötig vorkommt (und ich eine Zeit lang sogar das Gefühl hatte, dass es mich zusätzlich stresst), ist es doch das A und O: ein Zeitplan.

    Ich habe für mich herausgefunden, dass folgende tägliche Zeiteinteilung vorteilhft ist: Morgens um 8 Uhr aufstehen und um 9 Uhr am Schreibtisch sitzen. Dann über den Tag 3, max. 4 Lerneinheiten a 45 min (dazwischen also immer 15 min Pause) hintereinander. Daraufhin eine Stunde Pause und das Ganze wieder von vorn. In den 15 min. kann man zwar nicht komplett abschalten, aber genau das ist der Sinn, nämlich die Erhaltung der Konzentration. Zum Abschalten dient dann die einstündige Pause und der Abend.
    Die Lerneinheiten versuche ich dabei möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Also 2-3 Einheiten hintereinander mit Themen aus dem gleichen Themenbereich und dann 2-3 aus einem anderen Themenbereich. Dabei meist Wechsel von schwierigen und leichten Themen bzw. Themen, die mich mehr interessieren und welche, die ich relativ langweilig finde. Somit verliert man nicht komplett die Lust.
    Um 20 Uhr abends lege ich die Lernsachen beiseite und lenke mich bis zum schlafen anderweitig ab. Ich habe gemerkt, dass ich dadurch und auch durch den regelmäßigen Aufsteh- und ins Bett geh-Rythmus wesentlich besser schlafen kann.

  • Am Abend nehme ich mir meist etwas vor, worauf ich mich freue. Die einstündigen Pausen nutze ich neben dem Essen auch für Erledigungen oder organisatorische Dinge.

  • Während des Lernens finde ich es insb. am Abend sehr nett, sich eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Lichterkette, (Duft-)Kerzen, klassische Musik, Tee und Schoki und alles was man gerne möchte.

Nun ist eure Motivation wahrscheinlich noch nicht bei 100% angelangt, aber das Schönste kommt auch erst noch. Seid gespannt auf Teil 2 😉

 



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